Wie viele Ordnungspodcasts hast Du schon gehört? Wie viele Bücher und Blogartikel zum Ausmisten und Aufräumen gelesen? Wie viele Social Media-Accounts zum Thema abonniert?

Und, wie viel Ordnung hast Du bei Dir schon geschafft? Überlege mal für Dich: gibt es da eine klare Diskrepanz oder kommst Du gut voran? Motiviert Dich der Input und Du kommst dadurch tatsächlich ins Tun? Oder läufst Du regelmäßig in die Falle und gaukelst Dir vor, dass Du soooo viel gemacht hast – denn Du hast ja in der Tat viel Zeit in den Konsum von Input gesteckt. Aber hast Du tatsächlich auch etwas davon praktisch umgesetzt? Hast Du angefangen, bist ins Tun gekommen?

Versteh mich nicht falsch, ich finde es toll, wie viel Input da draußen auf vielen verschiedenen Kanälen ist. Ich selbst liebe es, Podcasts zu hören und mich inspirieren zu lassen. Der entscheidende Punkt ist nur: Du musst es auch umsetzen. Du bist dafür verantwortlich, wenn Du etwas ändern möchtest.

Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:
Nicht Wissen ist Macht, sondern angewandtes Wissen ist Macht!

Der Satz kennt kein Erbarmen, ja, aber er stimmt nun einmal. Aber: wenn Du Dich ertappt fühlst, gibt es trotzdem eine gute Nachricht. Wer es schafft, den ersten Schritt zu machen, der hat den schwierigsten Teil hinter sich gebracht. Danach wird es einfacher versprochen!

Damit Du diesen wichtigen ersten Schritt schaffst: nimm Dir eine kleine Weile Zeit und überlege Dir in Ruhe, wie es für Dich funktionieren kann, den Aufräum-Schweinehund beiseite zu schieben. Was brauchst Du, um endlich loszulegen? Ruhe oder motivierende Musik? Kleine Zeiteinheiten über die Woche verteilt oder ein Wochenende mit Muße? Wer kann Dich unterstützen? Und, und, und… Versuche, mindestens 4 Punkte zu finden, die Dir helfen ins Tun zu kommen. Und dann: leg los.

Foto: Lacie Slezak